Shainin Komponententausch, eine Methode zum Identifizieren fehlerhafter Baugruppen und Teile in Produkten

Die Methode entstand in Kooperation mit dem Projektmagazin.  Letztes UpDate 12.04.2021

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Der Komponententausch nach Shainin spürt effizient die Fehlerquellen in Serienprodukten auf. Er lenkt den Fokus der Fehlersuche methodisch vom Groben zum Detail. Die möglichen Fehlerursachen werden dadurch zügig und sicher verortet, um diese anschließend mit anderen Methoden effektiv zu analysieren und zu optimieren.

Einsatzmöglichkeiten

  •  Bestimmung fehlerhafter Systemkomponenten zur anschließenden zielgerechten Optimierung mit weiterführenden Tools
  • Untersuchung von Fehlern in Serienprodukten
  • Untersuchung von Reklamationsgründen in Produkten mit vielen Baugruppen

    Der Komponententausch bietet sich an, wenn Fehler innerhalb von zerlegbaren Systemen auftreten. Die Methode ist sehr elegant, um mit wenig Aufwand die möglichen Fehlerursachen z.B. in physischen Baugruppen und Bauteilen oder im digitalen Bereich über Objekte, Dienste und Funktionen einzukreisen. Die Vorgehensweise deckt somit nicht die anschließende Optimierung der Systeme ab, sondern unterstützt dabei, mit möglichst geringem Aufwand problematische Systemelemente zu identifizieren. Erst nach der Zuordnung der Fehlfunktionen auf bestimmte Bauteile oder Gruppen ist es daher sinnvoll, tiefer in die Analyse einzudringen und Maßnahmen für die Behebung der Fehler abzuleiten.

    Je nach Umfang, Größe und Komplexität des zu untersuchenden Produkts kann die Methode von einzelnen Personen oder im Team angewandt werden.

     

    Durchführung: Schritt für Schritt

    Bevor Sie mit dem eigentlichen Komponententausch beginnen (ab Schritt 3) ist es wichtig, den Fehler und die Rahmenbedingungen seines Auftretens zu verstehen. So ist es z.B. wichtig, dass der Fehler reproduzierbar auftritt und nicht von äußeren Faktoren abhängt. Möglicherweise ist es auch gar nicht angebracht, von einem allgemeinen Versagen des Geräts zu sprechen. Wenn z.B. ein Heizlüfter nicht ausreichend warme Luft liefert, muss er noch lange nicht selbst defekt sein. Dies kann auch an einer mangelnden Stromversorgung oder an zu kalter Einlassluft liegen. Deshalb werden in den Schritten 1 und 2 zunächst Vorgehensweisen beschrieben, mit denen Sie die Fehlersituation umfänglich betrachten und beurteilen, ob der Komponententausch geeignet ist, um den Fehler weiter einzugrenzen.

     

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